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Was bringt eine gute Ausbildung?

Wie jedes Jahr stehen auch heuer wieder Tausende Schulabgänger vor der schwierigen Frage nach dem passenden Beruf. Anders als die Jahrzehnte zuvor haben viele junge Menschen nun tatsächlich die Qual der Wahl. Zahlreiche Lehrstellen sind unbesetzt und viele Betriebe suchen händeringend nach geeigneten Bewerbern.Der Schulabgänger sieht sich deshalb mit einem überbordenden Angebot konfrontiert. Häufig führt das erst recht in eine Phase der Orientierungslosigkeit. Ist die Entscheidung für einen bestimmten Beruf gefallen, dann lockt schon das nächste Angebot, das wieder in eine völlig andere Richtung geht. Viele junge Menschen müssen deshalb erst einmal ihre Gedanken ordnen und sich darüber im Klaren sein, was sie überhaupt möchten. Ein weiterer Faktor beeinflusst die Berufswahl maßgeblich. Es gibt immer mehr Jobs, die Quereinsteigern ohne Ausbildung offen stehen und lukrative Verdienstchancen bieten. Dieser Verlockung können viele Schulabgänger kaum widerstehen. Doch ist es wirklich sinnvoll, in ein Berufsleben zu starten ohne Perspektive auf ein Weiterkommen?

Deshalb ist eine Ausbildung fast immer die bessere Wahl
Ein Lehrling verdient bekanntermaßen weniger Geld als eine volle Arbeitskraft. Das hält viele junge Menschen von einer Ausbildung ab. Im Endeffekt steigen jedoch die Verdienstchancen mit dem Grad der Ausbildung. Langfristig gesehen lohnt sich deshalb in den allermeisten Fällen der Abschluss eines Lehrvertrags. Es gibt viele Möglichkeiten, einen Ausbildungsbetrieb zu finden. Zum einen ist es derzeit üblich, in den letzten Schulklassen ein Berufspraktikum in einem Betrieb zu absolvieren, zum anderen informieren die Stellenangebote im Internet oder in der Zeitung über das vorhandene Ausbildungsangebot. Auch Berufsmessen finden in zahlreichen Städten und Regionen statt. Hier besteht die Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme mit den Ausbildungsbetrieben. Wer einen Lehrvertrag unterschreibt, hat zumeist eine gute Wahl getroffen, ganz egal, in welchem Beruf. Die zwei bis drei Jahre Lehrzeit gehen schnell vorüber und im Nachhinein ist man um viele Fähigkeiten, Erfahrungen und Kenntnisse reicher. Nach der Lehre stehen dem Absolventen zahlreiche Wege offen. Er kann in dem erlernten Beruf weiterarbeiten oder sich völlig neu orientieren. Auch nutzen viele Berufsneulinge die Ausbildung als Sprungbrett für ein Studium und zum Aufbau einer erfolgreichen Karriere. Von der Weiterbildungsmöglichkeit machen Zimmerer ebenso Gebrauch wie die Angehörigen anderer Berufsgruppen. Ein interessantes Berufsziel mit Karriereaussichten ist der Meister.

Bringt eine Ausbildung nur finanzielle Vorteile?
Sowohl die Ausbildung als auch die Weiterbildung und das auf dem Beruf aufbauende Studium zielen natürlich darauf ab, langfristig mehr Geld zu verdienen. Eine Ausbildung bringt aber weitaus mehr als das. Je nach gewähltem Beruf ist es später vielleicht sogar einmal möglich, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen und somit unabhängig von einem Vorgesetzten weisungsungebunden zu agieren. Viele Ausbildungsberufe bieten zudem den geldwerten Vorteil, bestimmte Arbeiten fachkundig ausführen zu können. Die Lehre versetzt die Menschen dazu in die Lage, komplizierte Dinge fachkundig und ordentlich selbst zu verrichten. Handwerker sparen zum Beispiel viel Geld, indem sie Reparaturen zu Hause selbst durchführen. Handwerkliches Geschick schadet auch im Privatbereich nie. Es gibt Maurer, die in ihrer Freizeit eigene Häuser errichten, Schreiner, die sich ihre Möbel selbst bauen und Friseurinnen, die ihren Söhnen und Töchtern die Haare schneiden. Vieles, was man sich in späteren Jahren mühsam und unter Kostenaufwand im Rahmen teurer Kurse aneignen müsste, lernt der Azubi bereits während der Berufsausbildung.

 

Bildquelle: Free-Photos aufPixabay.com

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