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MS One Auto Tipp: Autoversicherungen für Fahranfänger

Den Führerschein frisch in der Hand und das erste eigene Auto steht auch bereit – fehlt nur noch die passende Kfz-Versicherung, denn ohne diese darf in Deutschland kein Auto im Straßenverkehr unterwegs sein. Allerdings haben es vor allem Fahranfänger dabei nicht ganz leicht, zahlen sie doch die höchsten Beiträge bzw. erhalten die ungünstigsten Konditionen.
Warum? Die Versicherungsprämie wird nach dem zu vermutenden Unfallrisiko berechnet – und das wird bei Fahranfängern höher bewertet. Entsprechend werden sie in eine niedrige Schadensfreiheitsklasse eingestuft und müssen den vollen Versicherungsbeitrag leisten. Allerdings lässt sich die Schadensfreiheitskasse von Rollern und Motorrädern oder von einem engen Familienangehörigen (meistens den Großeltern, die ihr Auto vollständig abgemeldet haben) übernehmen. Und auch, wer mit offenen Augen an die Auswahl des Autos geht und auf die Typklasse achtet, kann bei der Kfz-Versicherung sparen. Sportwagen werden bei den Anbietern entsprechend weniger gerne gesehen als die sogenannten Rentnerautos, die besonders selten für Unfälle sorgen.
Darüber hinaus haben Fahranfänger die Möglichkeit, sich das begleitete Fahren ab 17 oder ein Fahrsicherheitstraining anrechnen zu lassen. Wer mit einem alten Wagen mit geringem Restwert unterwegs ist, kann außerdem in Betracht ziehen, auf eine Kaskoversicherung zu verzichten und so den Versicherungsbeitrag erheblich zu senken.

Das eigene Auto als Zweitwagen anmelden
Statt eine eigene Kfz-Versicherung abzuschließen, kann es für Fahranfänger sinnvoll sein, das Auto als Zweitwagen über die Eltern mitversichern zu lassen. Allerdings muss auch hier oft ein Fahranfängerzuschlag gezahlt werden. Wichtig ist bei jüngeren Fahranfängern, darauf zu achten, dass die Versicherung keine Fahrer unter 24 Jahren für den Zweitwagen ausschließt. Auch sollten die Verträge für den Erst- und Zweitwagen nicht aneinander gebunden sein, denn sonst verschlechtert sich im Falle eines Schadens der Tarif für beide. Die Familienversicherung stellt eine weitere Alternative für Fahranfänger dar. Bei diesem Modell werden jungen Fahrern günstigere Konditionen angeboten, wenn sie den Vertrag beim gleichen Versicherer wie ihre Eltern abschließen.

Die richtige Kfz-Versicherung finden
Vor allem für Fahranfänger ist es wichtig, unterschiedliche Versicherungsmöglichkeiten zu vergleichen, denn die Preisdifferenz zwischen verschiedenen Angeboten ist oft gravierend. Der Markt der Kfz-Versicherer ist allerdings groß und nicht immer übersichtlich. Vor allem für Laien ist es daher oft schwer, das günstigste Angebot zu finden. Ein praktisches Online-Tool ist der Autoversicherung Vergleich im Internet. Unter Angabe einiger anonymer Daten, wie dem Autotypen oder der voraussichtlichen Nutzung des Fahrzeugs, erhalten Interessierte kostenlos eine Übersicht über die in Frage kommenden Angebote. Praktischer und schneller kann die Versicherungssuche gar nicht funktionieren. Sollte ein Familienmitglied bereits eine KFZ-Versicherung haben kann man mit einem Wechsel der Kfz-Versicherung ebenfalls bares Geld sparen!

 

Bildquelle: Petra Bork / pixelio.de

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